Maßnahmen für die Direktvermarktung

Corona bedingt Einschränkungen in praktisch allen Lebensbereichen – wie sind aber die Direktvermarkter betroffen. Die Landwirtschaftskammer Steiermark hat die rechtliche Situation zusammengefasst:

Für die bäuerliche Direktvermarktung im Rahmen der Covid-19 Notmaßnahmen-VO gilt:

Für Bäuerliche Direktvermarkter gilt im Sine der COVID-10 Notmaßnahmen-VO folgendes:

  • der Verkauf von Urprodukten, Be- und Verarbeitungsprodukte und Sekt durch den land- und forstwirtschaftlichen Hersteller (Wein- und Obstbau, Gartenbau und Baumschulen gehören auch zur landwirtschaftlichen Produktion)
  • Verkaufsstellen von bäuerlichen Direktvermarktern sowie Märkte im Freien dürfen von Kunden in der Zeit von 6.00 – 19.00 Uhr betreten werden.
  • Die Öffnungszeitenbeschränkung gilt nicht für den Automatenverkauf oder sonstige Selbstbedienungseinrichtungen. Die Öffnung von 24 Stunden-Selbstbedienungseinrichtungen ist zulässig, wenn Direktvermarkter ihre eigenen, im Rahmen der Landwirtschaft (Urprodukte und Be- und Verarbeitungsprodukte) hergestellten Produkte im eigenen Namen und auf eigene Rechnung verkaufen.

 

Unabhängig von den Auflagen für die Kundenbereiche gilt:

  • Lieferungen sind erlaubt.

Weitere Einschränkungen:

  • Jegliche Art von Bewirtung ist untersagt.
  • Alle Arten von Veranstaltungen sind untersagt.

Abholen/Zustellung von Waren:

  • Lebensmittel dürfen in der Zeit von 6.00 – 19.00 Uhr abgeholt werden.
  • Dort wo Speisen und Getränke üblicherweise angeboten werden (Buschenschank, Gastronomie), ist die Abholung zulässig, da es sich um notwendige Güter der Grundversorgung handelt.
  • Die Zustellung von Produkten – auch ins Nachbarbundesland - ist erlaubt.

Auflagen für Kundenbereiche und den Verkauf auf Märkten im Freien:

  • Kunden haben eine abdeckende und enganliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen = Mund-Nasen-Schutz.
  • Zwischen Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben ist ein Abstand von 1 m einzuhalten.
  • Pro Kunde müssen 10m² zur Verfügung stehen. Bei Kundenbereichen die kleiner als 10m² sind, darf nur 1 Kunde den Kundenbereich betreten.
  • Personal muss eine eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen = Mund-Nasen- Schutz (kein Gesichtsvisier!) oder es muss eine Schutzvorrichtung zur räumlichen Trennung vorhanden sein.
  • Die Vorgaben gelten für Kundenbereiche in Räumen und im Freien.

Christbaumverkauf - ab Hof oder mit Zustellung ist mit den genannten Maßnahmen (z.B.: Schutzmaske, Abstand) möglich

 (Rudolf Grabner)

 

 

Aktuelles

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