Wildsaison startet jetzt

Das meiste Wildfleisch aus der landwirtschaftlichen Wildhaltung wird über die Direktvermarktung verkauft. Damit kann für dieses qualitativ hochwertige Produkt ein guter Preis erzielt werden. Untersuchungen zeigen, das Wildfleisch sehr mager ist und sehr reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Wichtig ist, dass die Arbeitsqualität  bei der Schlachtung und Zerlegung sehr hoch ist, damit es zu keinen Qualitätsbeeinträchtigungen kommt. Es gibt Wildtierhalter, die sich auf die Vermarktung von Teilstücken spezialisiert haben.

Wirtschaftlichkeit von Gehegen

Die landwirtschaftliche Wildtierhaltung ist darauf ausgelegt, Flächen mit einem möglichst geringen Aufwand zu nutzen. Die möglichen Deckungsbeiträge richten sich in erster Linie nach den Vermarktungsmöglichkeiten und dem Verkaufserlös. Zu erwähnen ist, dass die Flächenprämien für Grünlandflächen entsprechend der GAP (Gemeinsamen Agrarpolitik) für die eingezäunte Fläche und die Futterfläche möglich sind. Auch Bio-Flächenprämien können bei biologisch wirtschaftenden Betrieben erzielt werden. Werden 7 € Verkaufserlös pro kg Schlachtkörper erzielt, ergibt sich bei Direktkosten von 109 € ein Deckungsbeitrag von 87 € pro Tier. Werden fünf Tiere pro Hektar verkauft, ergibt sich ein Deckungsbeitrag von 435 € pro Hektar. Durch Teilstückvermarktung lassen sich die Erlöse verbessern.

(Rudolf Grabner)

 

Aktuelles

  • Landwirte können Verlustausgleich beantragen!

    In intensiven Verhandlungen mit dem Landwirtschaftsministerium haben Vertreter des Bauernbundes und der Landwirtschaftskammer erreicht, dass Landwirten verlorene Einkünfte aufgrund COVID-bedingter Ausfälle teilweise ersetzt werden. 

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