Die afrikanischen Schweinepest rückt näher.

Am 23. April 2018 meldeten die Ungarischen Veterinärbehörden den ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Ungarn. Das tote Tier  wurde im Bezirk Heves, nordöstlich von Budapest und ca. 50 km von der Slowakischen Grenze entfernt, aufgefunden. Ähnlich wie in Tschechien wird vermutet, dass illegal eingeführte Produkte aus Schweinefleisch die Ansteckungsquelle darstellen. Neben den Baltischen Staaten, Polen und der Tschechischen Republik ist nun auch Ungarn von der ASP betroffen.

Ungefährlich für den Menschen

Die afrikanische Schweinepest kann nicht auf den Menschen übertragen werden - das ist die gute Nachricht. Aber infiziertes Material in jeglicher Form bedroht Wildschweine und Hausschweine.

Von Wildschweinjagden in den betroffenen Gebieten wird dringend abgeraten, weil über Schmutz oder Speisereste der gefährliche Erreger übertragen werden kann. Es reicht schon, wenn Erde am Stiefel oder den Schuhen ist.

Die Bedrohung für die heimischen Schweinebetriebe ist enorm, weil wir ein Schweinefleisch exportieren und ein Auftreten der afrikanischen Schweinepest zu Exportsperren führen würde.

Am 27.06.2017 hatten die tschechischen Veterinärbehörden Fälle von ASP bei Wildschweinen in der südöstlichen Region um Zlin (80 km von Österreich entfernt) gemeldet. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) hat daher Vorsorgemaßnahmen gesetzt, um eine mögliche Einschleppung zu verhindern.

 

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