Die Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus. Seit 1. Jänner 2018 gibt es in Europa insgesamt 5.515 Fälle, wobei drei Viertel der Fälle bei Wildschweinen aufgetreten sind (4.236 tote Wildschweine).

6.000 Hausschweine in Belgien gekeult

In Belgien wurde ein 63.000 Hektar großes Sperrgebiet eingerichtet und es wurden 6.000 Hausschweine gekeult. Die Regierung hat etwa 1 Mio EURO aufgewendet, um die Schweineindustrie vor größeren Schäden zu schützen. Im Sperrgebiet wurde ein 12.500 Hektar großes Kerngebiet ausgewiesen, wo es ein Wildfütterungs- und Jagdverbot gibt und es wurden Zutritts- und Bewirtschaftungsverbote ausgesprochen.

Übertragung über das Militär

Der Eintrag der Afrikanischen Schweinepest erfolgte mutmaßlich über das Militär, das bei Übungen im Baltikum in Kontakt mit dem gefährlichen Erreger kam.

Frankreich verbietet Jagd im Grenzgebiet

Frankreich hat in 134 Gemeinden an der Grenze zu Belgien die Jagdausübung verboten. Im Ardennengebiet hat Frankreich begonnen, einen Schutzzaun zu errichten, um das Einwandern von Wildschweinen zu verhindern.

Wildzäune in Dänemark und Finnland überlegt

Nach Polen überlegen auch die Länder Dänemark und Finnland die Errichtung von Wildzäunen, um das Einwandern von Wildschweinen zu verhindern. Finnland wird diesen Zaun im Osten des Landes an der Grenze zu Russland errichten.

Aktuelles

  • Der heurige Winter – zu warm und zu wenig Schnee

    Der auslaufende Winter war zu warm und hatte in fast allen Landesteilen zu wenig Schnee. Besonders der Februar war um 2,5 bis 3,5 Grad wärmer als normal.

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