Wildfleisch

Zuchttiere

Abwurfstangen, Nebenprodukte

Werbemittel des Verbandes

Obmann Franz Münzer: „Starten Sie nur mit guten, gesunden Zuchttieren“. Dieser Hinweis ist wichtig, weil Sie die gekauften Zuchttiere langen nutzen wollen und weil der Zukauf von Krankheiten (wie z.B. Verwurmungen) unbedingt vermieden werden muss.

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Vergleichen Sie das linke und das rechte Tier mit Schwerpunkt auf Haarkleid, Kondition und Gesamteindruck: das rechte Tier wirkt nicht so gesund wie das linke Tier.

Zuchttierkauf ist Vertrauenssache

Zuchttiere kaufen Sie am besten bei jenem Betrieb, den Sie kennen und wo sie alle Tiere gesehen haben. Beim Zuchtbetrieb beurteilen Sie die Hygiene und den Gesamteindruck des Bestandes, den Allgemeinzustand der Tiere, die Körperkondition, die Körperhaltung der Tiere, das Haarkleid, sichtbare Verletzungen und Hinweise auf Durchfall.

Die große Frage: mit oder ohne Immobilisierung

Unter Immobilisierung versteht man die kurzzeitige Betäubung von Tieren zum Zwecke der Kennzeichnung, Behandlung oder Verladung. Das Programm des Tiergesundheitsdienstes ermöglicht die Immobilisierung von Wildtieren zum Zwecke des Kaufes und Transportes. Wichtig: Fragen Sie beim Kauf den Züchter, wie die Tiere zu Ihnen gelangen können und ob der Züchter die Immobilisation machen kann.  

Liste von Zuchttieren

Die unten angeführten Tiere werden von Zuchtbetrieben angeboten. Die Betriebe machen die Eintragungen selbst und sind selbst für ihre Angaben verantwortlich.

Kontakt

Landwirtschaftskammer Steiermark / Verband landwirtschaftlicher Wildtierhalter in der Steiermark

ZHdn. DI Rudolf Grabner

Hamerlinggasse 3, 8010 Graz, Tel.: 0316 8050 1424, E-Mail: rudolf.grabner@lk-stmk.at

Aktuelles

  • Sikawild wurde auf die Liste der invasiven Tierarten gesetzt (in Kraft seit 7. August 2025) und die bisherigen Versuche, die Verordnung abzuschwächen, zeigen wenig Erfolg. "Zwingend öffentliches Interesse" wäre eine Möglichkeit, aber es ist schwer zu argumentieren und wird für die Gehege vermutlich nicht akzeptiert. Gehege zum Zwecke der Bildung sind nur möglich mit einem nachvollziehbaren Bildungsauftrag. Aber das könnte nur einzelne Gehege betreffen und die Zucht mit den Tieren wäre nicht möglich. Betriebe müssen sich einen Plan B überlegen, wie ein Ausstieg aus Sikawild und eventuell Einstieg in Dam- oder Rotwild ablaufen kann. Dafür ist bis 6. August 2027 Zeit.

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